Google, Wikipedia, Amazon, Facebook und so weiter...

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Was will man mit einem Montessori-Schulabschluss und was macht man dann damit? Welchen Beruf kann man danach ergreifen?

Einige mehr oder weniger berühmte Personen haben in ihrer Jugend auch Erfahrung mit der Montessori-Pädagogik erleben dürfen. Nachfolgende Liste soll verdeutlichen, in welche Richtung sich Schülerinnen und Schüler entwickeln können.

Jeff Bezos: Gründer von Amazon (River Oaks Montessori in Houston, Texas)
Sergey Brin, Gründe von Google (Paint Branch Montessori School in Adelphi, Maryland)
Larry Page, Gründer von Google (Montessori school in Lansing, Michigan)
Anne Frank (6e Montessorischool Anne Frank in Amsterdam, Niederlande)
Tom Gerhardt (Montessori-Grundschule Köln)
Arno Gruen (Theodor-Herzl-Schule in Berlin)
Friedensreich Hundertwasser (Montessori-Schule in Wien)
Heike Makatsch (Montessori-Grundschule Düsseldorf)
Gabriel García Márquez (Montessori-Schule in Cataca, Kolumbien)
Herman van Veen (Montessorischool in Utrecht, Niederlande)
Sean Combs, Rapper Puff Daddy, P. Diddy, Mount Vernon Montessori School, N.Y.
Prince William, Harry und George, Britische Königsfamilie (Mrs Mynor’s Nursery School / Westacre Montessori School Nursery)
Peter Bergmann (Montessori-Schule in Freiburg)
Jimmy Wales, Wikipedia-Gründer
Will Wright, Sim-City Video-Spiel-Designer
Bill Gates, Gründer von Microsoft
Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook
Dr. Simone Bagel-Trah, die erste Frau an der Spitze eines DAX-Konzerns
George Clooney, Schauspieler
... und vielleicht auch ihr Kind?!

Wie wir unsere Aufgabe als Schule sehen

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Die Private Montessori-Volksschule Arzberg versteht sich als alternative Bildungseinrichtung im Landkreis Wunsiedel. Sie unterhält zu allen weiteren Schulen offene Beziehungen und gestaltet gemeinsam mit ihnen das gesellschaftliche Leben in der Region.

Wir sind eine Schule für alle Kinder - unabhängig vom sozialen Status und der religiösen Zugehörigkeit. Der Lehrplan orientiert sich konsequent an den obersten Bildungs- und Erziehungszielen für die bayerischen Schulen des Freistaates Bayern.

Jedoch: Die Unterrichtsmethode richtet sich nach der Pädagogik Maria Montessori.

Demnach steht im Mittelpunkt der Mensch ganzheitlich als Einheit von Körper, Seele und Geist. Diese Erkenntnis zieht sich durch den gesamten Schulalltag, dabei kommen besonders die Achtung und Wertschätzung gegenüber den Schülerinnen und Schülern Bedeutung zu. Als Schule legen wir großen Wert darauf, dass sich die Kinder individuell und gesund entwickeln können.

Die Idee für unsere Schule stammt aus dem 19. Jahrhundert. Unter Berücksichtigung aktueller Probleme, welche Pisa-Studie und Co. beschreiben, könnte sie trotzdem kaum innovativer sein. Die Bildungsziele unserer Schule orientieren sich demnach an den aktuellen Bedürfnissen der gesellschaftlichen Entwicklung. So soll dem rasanten technischen und sozialen Wandel Rechnung getragen werden. Unsere Absolventen werden auf eine global vernetzte Welt und auf die Veränderung der Arbeitswelt bestens vorbereitet. So benötigen sie nicht nur einen hohen Wissensstand, sondern auch soziale Schlüsselqualifikationen wie Flexibilität, Kreativität, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft. Die Schülerinnen und Schüler können im Team arbeiten und sind in der Lage, sich Konflikten zu stellen. Sie beherrschen verschiedene Lernmethoden und das vernetzte Denken. Sie sind in der Lage, ihre Arbeit selbst zu organisieren und sind fit im Zeitmanagement.

Wir bieten unseren Schülerinnen und Schüler über verschiedene Praktika und Exkursionen die Möglichkeit, den Wert unserer Heimatregion selbst kennen- und schätzen zu lernen.

Als Absolventen der Schule haben sie sich mit Vorbildern und Politik auseinandergesetzt. Sie sind mündige, verantwortungsvolle junge Menschen, die mit Lebensfreude und Optimismus die Gesellschaft mitgestalten wollen.

Was wir nicht sind

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Wir sind keine elitäre Schule, welche ausschließlich Eltern mit überdurchnittlichem Einkommen bedient. Dies widerspricht ausdrücklich unserem Kerngedanken und unserem Anspruch. Unser Ziel ist es, Kindern einen optimalen Start in die Zukunft zu geben.

Es ist Richtig, dass ein Teil der Finanzierung unserer Schule auch auf die Eltern im Rahmen eines Schulgeldes umgelegt wird. Jedoch besteht auch hier die Möglichkeit das Schulgeld zu ermäßigen.

Es wird kein Kind von vornherein ausgeschlossen. Bitte sprechen Sie uns an.

Wir und das Konzept der Maria Montessori

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Maria Montessori, eine italienischen Ärztin und Pädagogin, entwickelte die Montessori-Pädagogik vor etwa 100 Jahren. Als ganzheitliches Bildungskonzept verbreitet sich dieses über den ganzen Globus. Es sind mittlerweile über 40.000 Schulen auf dem Erdball gegründet worden und alleine in Deutschland lernen Kinder in 400 Montessorischulen, in Bayern in achtzig. Tendenz steigend.

Das Konzept geht davon aus, dass Kinder von sich aus lern- und wissbegierig sind und eine natürliche Neugierde haben. Die Aufgabe der Erwachsenen soll sein, eine Umgebung zu schaffen, die die Interessen der Kinder bedient. Zu dieser besonderen Umgebung gehören folgende Aspekte:

Die vorbereitete Umgebung
(zum Beispiel im Klassenzimmer)

In der vorbereiteten Umgebung finden Schüler Materialien. Für die Qualität der vorbereiteten Umgebung sind die Pädagogen verantwortlich. Nach der Theorie von Montessori sind die Lehrkräfte sogar als Teil der vorbereiteten Umgebung anzusehen. Schüler können also von Lehrern lernen.

In einer Montessori-Schule ist der Normalfall das eigenständige Erarbeiten von Inhalten anhand von Montessori-Materialien, die durch eine Darbietung der Pädagogen dem Kind nähergebracht werden. Die Darbietung stellt somit eine Initiative für Lernprozesse dar. Uns ist selbstverständlich, dass solche echten Lernprozesse abhängig sind von der Qualität der Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler. In einer Atmosphäre, in der Herzlichkeit, Offenheit und gegenseitiger Respekt eine Selbstverständlichkeit sind, ist Lernen möglich. Wo hingegen Angst und Druck von Schulnoten die Atmosphäre bestimmen, dort ist "Lernen" gebremst und eher unwahrscheinlich. Bei uns sieht sich der Lehrer als Helfer, Unterstützer, Berater und Begleiter von Lernprozessen. Die vorbereitete Umgebung gibt den Freiraum für die kindliche Aktivität.

Das Montessorimaterial

Dieses Material soll so spannend sein, dass das Bedürfnis entsteht, es anzufassen, sodass Kinder sich gern damit beschäftigen. Das klassische Montessorimaterial dient dazu, mit allen Sinnen zu lernen, Dinge und Zusammenhänge zu Be-Greifen.

Sinnesmaterial des praktischen Lebens

(wird überwiegend in Kinderhäusern verwendet wie Materialien zum Erlernen von Schnürsenkel-Binden, Wasser einschütten, Kerzen anzünden...)

Sinnesmaterial für die Sprachentwicklung

Die Materialien im Bereich der Sprache beziehen sich zum einen auf das Erlernen des Schreibens und Lesens, zum anderen auf den Bereich der Sprachlehre (Grammatik). Am bekanntesten sind die Sandpapierbuchstaben. Die Kinder fahren diese Formen mit dem Finger nach und fühlen so, wie ein Buchstabe gebaut ist. Ist das verinnerlicht, so fällt es leichter, den Buchstaben dann auch mit einem Stift auf Papier zu bringen. Besonders vielfältig sind die Materialien zum Erlernen der Sprachenlehre (Grammatik). Nachdem die Kinder die Buchstaben und Wortarten kennengelernt haben, lernen sie, wie ein Satz grammatikalisch aufgebaut ist. Dazu dient der von Montessori entwickelte „Satzstern zur Satzzerlegung". Die Kinder verwenden dabei beiliegende Kärtchen und Pfeile. Mithilfe der Kärtchen können die Kinder einen Satz in seine Bestandteile wie Subjekt, Prädikat und Objekt zerlegen. Durch gezielte Fragen (Wer? Was? Wem?..) die auf den Kärtchen abgebildet sind, werden dann die Satzbauteile zu den passenden Fragen auf den Pfeilen zugeordnet. Begonnen wird mit einfach gebauten Sätzen. Werden diese beherrscht, wird der Schwierigkeitsgrad gesteigert bis hin zu komplexen Satzstrukturen.

Sinnesmaterial zur mathematischen Erziehung

Das Montessorimaterial ermöglicht den Schülern, in die Welt der Mathematik einzutauchen. Ihr "mathematischer Geist" wird gefördert, indem sie sich selbstständig mit ihrem gewählten Thema auseinandersetzen. Einfach und einleuchtend ist der handelnde Umgang mit dem "Goldenen Perlenmaterial", der grundlegende Einsicht in den Aufbau des Dezimalsystems vermittelt. Die erarbeitete Struktur findet der Schüler in vielen anderen Materialien wieder. Bis in die Sekundarstufe hinein lassen sich für das Prozentrechnen, die binomischen Formeln, das Quadrieren und Wurzelziehen, das Bruchrechnen oder für die Geometrie Mathematikmaterialien zum besseren Verständnis nutzen.

Sinnesmaterial zur Kosmischen Erziehung:

Maria Montessori betonte immer, wie wichtig es ist, das „Ganze zu betrachten". Dies zeigt sich besonders in der Kosmischen Erziehung. Ein bekanntes Zitat bringt es auf den Punkt: „Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter den Dingen herstellen bedeutet Erkenntnisse vermitteln." Das von Maria Montessori entwickelte Material zur Kosmischen Erziehung verbildlicht deutlich Zusammenhänge. Viele Materialien sind in der Form von Ketten oder Kreisen gestaltet. Dabei geht es immer vom großen Ganzen zum Detail. So beispielsweise bei der Lebenskette. Hier lernen Kinder zeitliche Dimensionen zu verstehen. Die Kette ist mit verschiedenfarbigen Perlen versehen. Mit Kärtchen legt das Kind Bilder dazu, die bisherige Ereignisse im Leben aufzeigen: Wann war ich ein Säugling? Wann ein Kindergartenkind?...und welche Ereignisse bevorstehen. „Wann beende ich die Schule?" usw.. Ein wunderbares Material ist auch der Jahreskreis. Beginnend mit den Jahreszeiten werden alle 12 Monate deutlich aufgezeigt bis hin zu den einzelnen Wochentagen. Ziel der Kosmischen Erziehung ist dabei immer, sich selbst als Teil der Welt zu sehen und sich verantwortlich für deren Erhalt zu fühlen.

Freiarbeit

Maria Montessori erforschte und beschrieb ausführlich, dass die freie Arbeit die logische Konsequenz aus den Erkenntnissen über die kindliche Entwicklung sein muss. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Fachrichtungen Psychologie, Neurophysiologie, Pädagogik, allgemeine Didaktik und Fachdidaktik stützen und erweitern diese Einsichten.

Die Freiarbeit bildet den zentralen Baustein innerhalb der Unterrichtsorganisation unserer Schule. Die Schüler und Schülerinnen wählen Lerninhalt, Lernaktivität, Lerntempo, Partner und bestimmte Rahmenbedingungen eigenverantwortlich aus. Nur unter diesen Bedingungen können sich die Kinder und Jugendlichen aus eigener Motivation und gemäß ihren individuellen Voraussetzungen wirklich bilden.

Die Qualität der freien Arbeit in der Hauptschulstufe unterscheidet sich hinsichtlich der inhaltlichen Vielfalt, der verfügbaren Arbeitsweisen und des Reflexionsgrades seitens der Schüler und Schülerinnen von der Arbeit in der Grundschulstufe. Die Lern- und Bildungsangebote der vorbereiteten Umgebung greifen das Vorwissen, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder und Jugendlichen auf und bieten erweiterte, neue und übergreifende Materialien.

Quereinsteiger erfahren eine intensive Begleitung, um sich dieser Arbeitsform zu nähern, sie sich schrittweise anzueignen und zunehmend selbstständig und reflektiert umzusetzen.

Prinzipell gesehen wird das Kind dazu erzogen, selbstverantwortlich zu lernen, seine Arbeit zu planen und zu reflektieren.

Projektarbeit

Zur Ergänzung der Lerninhalte können die Kinder in der Projektarbeit täglich oder mehrmals wöchentlich über einen längeren Zeitraum hinweg ein selbst gewähltes Thema vertieft bearbeiten. Sie lernen Informationen zu sammeln und einzuordnen, ihr Wissen zu bewerten und darzustellen. Projektarbeit ist deshalb eine wichtige Basis für fächerübergreifendes und vernetztes Lernen und schult die Ausdrucksfähigkeit der Kinder.

Moderne Lern- und Hirnforschung bestätigt, dass die Montessoripädagogik zu den erfolgreichsten Lehrmethoden gehört.

Sie schult insbesondere das nachhaltige Lernen und das vernetzte Denken. Sicherlich gehören deshalb zu den bekanntesten Montessorischülern die Begründer von Google (Larry Page und Sergey Brin), der Gründer von Wikipedia (Jimmy Wales) sowie der Gründer von Amazon (Jeff Bezos). Aber auch die Kosmische – und Friedenserziehung hinterlässt ihre Spuren. So zählen zu den Unterstützern der Montessoripädagogik Mahatma Gandhi und der aktuelle Dalai Lama.

HSB - Hauswirtschaft/Soziales

Das Fach Hauswirtschaft /Soziales, das zu den Prüfungsfächern für den Qualifizierten Hauptschulabschluss gehört, vermittelt nicht nur Arbeitstechniken und Methoden zur Zubereitung von Lebensmitteln, es fördert auch das soziale Miteinander und hilft den Schülern ihre Handlungs- sowie Sozialkompetenzen zu erweitern. Sie lernen auch Speisefolgen nach einschlägigen Ernährungsempfelungen abwechslungsreich und gesundheitsbewusst zusammen zu stellen und zu präsentieren.

Um das anspruchsvolle Fach erfolgreich meistern zu können, müssen die Schüler Fähigkeiten aus dem Deutsch- Mathematik-, und Informatikunterricht anwenden. Außerdem lernen sie, wie man strukturiert und planmäßig arbeitet (Handlungsplanung, Zeiteinteilung, Vorbereitung des Arbeitsplatzes) und müssen Verantwortung übernehmen, selbstständig arbeiten – aber auch teamfähig sein. Sie lernen Kritikfähigkeit und vor allem, wie schön es ist, in der Gemeinschaft Projekte anzugehen und durchzuführen.

Kosmische Erziehung

In der Kosmischen Erziehung geht es darum, das Interesse der Schüler auf wesentliche Fragen unserer menschlichen Existenz zu richten. Ausgangspunkt der Überlegungen zu den Inhalten der Kosmischen Erziehung ist das Kind und seine Umwelt. Das angebotene Material soll auffordern, sich mit der Welt - so wie sie heute ist - auseinanderzusetzen. Dabei kommen die Schüler immer wieder ins Staunen, wie interessant und scheinbar friedlich unsere Welt doch ist.

Erkennt der Schüler die Gesetzmäßigkeiten und die Zusammenhänge des Universums, kann er Rückschlüsse ziehen auf die Stellung des Menschen in der Natur. Im Bereich der kosmischen Erziehung wird Achtung und Wertschätzung gelernt, naturwissenschaftliche und technische Abläufe anhand von Experimenten und Versuchen nachvollzogen und die Beobachtung als methodische Arbeitsweise einstudiert. Schüler können die Erkenntnisse dokumentieren in verschiedenen Formen, zum Beispiel in einem Hefteintrag. Lernplakate, Flipcharts, Powerpoint-Präsentationen oder kleine YouTube–Videos sind bei den Schülern wesentlich beliebtere Formen der Ergebnissicherung.